E-Learning-Tool zur Digitalisierung der Schul- und Hochschulmathematik

© Easy Pisy
Mathematik ist für viele Schülerinnen, Schüler und Studierende eine echte Herausforderung – und genau hier setzt das junge Start-up Easy Pisy an. Das Team entwickelt ein innovatives E-Learning-Tool, das die Digitalisierung der Schul- und Hochschulmathematik vorantreibt und dabei auf individuelle Förderung setzt. Im Interview erzählt das Gründerteam, wie sie aus ihrer eigenen Erfahrung als Tutor*innen auf die Idee kamen, welche Hürden sie auf dem Weg zur Gründung gemeistert haben und warum die Unterstützung durch die WORLDFACTORY für sie so wertvoll ist. Außerdem geben sie spannende Einblicke in die Besonderheiten ihres Angebots und teilen ihre wichtigsten Tipps für alle, die selbst gründen möchten.
Stellt euch als Gründungsteam doch einmal kurz vor. Wer steckt hinter dem Start-up?
Wir sind easy pisy - Thomas, Julian, Christina und Simon. Thomas und Julian kommen gemeinsam auf 16 Semester Tutorenerfahrung im Modul Mathematik für Ökonomen und bringen aus diesem Bereich die Leidenschaft mit, Lehre anschaulich und verständlich zu gestalten. Christina ergänzt das Team mit ihren Fähigkeiten im Bereich Marketing und Videobearbeitung/ -animation und Simon ist für die Materialeinarbeitung zuständig.
Thomas und Christina kennen sich als Geschwister schon ewig. Aber auch bei Julian, Thomas und Simon sind es mittlerweile einige Jahre, da sie seit der achten Klasse gemeinsam zur Schule gingen und später zusammen das Studium absolvierten.
Beschreibt eure Gründungsidee:
Wir entwickeln ein E-Learning-Tool zur Digitalisierung der Schul- und Hochschulmathematik. Dabei erhält jede*r Schüler*in bzw. Studierende individuell angepasste Aufgaben, um im eigenen Lerntempo lernen zu können. Gleichzeitig soll auch die Lehrkraft bzw. der/die Tutor*in die Möglichkeit haben, den Lernfortschritt einzusehen und Empfehlungen für eine gezielte Förderung zu erhalten.
Wie kamt ihr auf den Gedanken, ein Start-up zu gründen?
Durch Thomas und Julians Arbeit als Tutoren. Wir haben die Probleme der Stundeten Semester für Semester erlebt und wollten endlich eine Lösung entwickeln.
Wie ließ sich die Gründung mit dem Studium/dem Beruf vereinbaren?
Bei Thomas und Julian fällt die Gründungszeit ans Ende des Studiums, sodass sie sich bald voll und ganz um das Unternehmen kümmern konnten. Christina schreibt parallel eine Bachelorarbeit und beginnt im nächsten Semester das Masterstudium. Simon absolviert aktuell sein Masterstudium. Das Studium und Gründen schließen sich dabei aber nicht zwangsläufig aus, sondern lassen sich durch ein gutes Zeitmanagement verbinden.
Die WORLDFACTORY bedeutet für uns…
Ein Zugang zu einem exzellenten Netzwerk aller Branchen und ein Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Gründung, den Markt und vieles mehr.
Was sind die größten Herausforderungen, auf die man stoßen kann und wie geht man damit um?
Als Unternehmer*in ist man für alles verantwortlich, auch Bereiche, von denen man keine Ahnung hat. Deswegen ist es unglaublich wichtig, Kontakte zu verschiedenen Branchen zu knüpfen. Um an diese zu kommen, eignen sich Start-up Center oder Personen, die vor ähnlichen Schwierigkeiten standen, besonders gut.
Was ist das Besondere an eurem Start-up?
Wir bieten nicht nur eine Lernplattform, sondern auch den Service, Kursinhalte für Lehrstühle zu erstellen und in unser Tool zu integrieren. Damit bieten wir ein All-In-One Paket an.
Wo steht ihr aktuell und was kommt als nächstes?
Wir haben unsere erste Version fertiggestellt. Nun sammeln wir Kundenfeedback, um das Tool weiterzuentwickeln und unser Featureangebot auszuweiten.
Euer Tipp an alle Gründungsinteressierten:
Auf jeden Fall anfangen! Nur wenn man anfängt, kann man einen Fortschritt erreichen. Auch wenn man nicht direkt super erfolgreich ist und im ersten Schritt womöglich scheitert, macht man wertvolle Erfahrungen, aus denen man viel lernt. Der Kontakt zu und Austausch mit (ehemaligen) Start-ups und Inkubatoren ist dabei immer ein Gewinn.
